Tagebuch P-Wurf

Welpenarchiv

Welpentagebuch

Neugeborene Welpen sind noch nicht in der Lage Kot und Urin selbstständig abzusetzen und ihre Körpertemperatur selbstständig zu regulieren. Das Lecken der Mutterhündin regt ihre Verdauung an und durch die Körperwärme der Hündin stabilisiert sich auch die Körpertemperatur der Welpen auf einem idealen Niveau.


Glückliche Hundemama mit ihren 4-Linge Angy und die Welpen haben sich von der Geburt ganz schnell erholt. Angy macht es einfach super, die Welpen sind rundum zufreiden, sauber und satt. Kein Wimmern bereits ab der ersten Nacht weil Mama stets an ihrer Seite liegt und sie herzlich bemuttert.

Die Kleinen verlieren nie den Kontakt zu ihren Geschwister, auch wenn sie noch blind und taub sind ist ihr Geruchsinn sehr gut ausgebildet. Wenn sich Mama nur kurz entfernt, wird heftig nach ihr gerufen, die gleich zur Stelle eilt. So nimmt sich Angy kaum Zeit um sich zu versäuber...da ist ihr in der Nacht schon mal ein Maleurchen passiert. 

Das Wimmern klingt eigentlich eher wie ein Vogelzwitschern...man könnte fast meinen Angy habe kleine Spatzen ausgebrütet.

Die Welpen haben alle schön zugenommen und ihr Geburtsgewicht fast verdoppelt. Mama hat genug Milch und sogar zwei Zitzen mehr als normal (10). Die obersten Brustwarzen sind jedoch sehr klein sodass die Welpen sich nicht daran festsaugen können. Das führ in den ersten zwei Tage bei Angy immer zu einem Milchstau der aber dank fühzeitiger Behandlung mit Homöopathie noch nie zu einer Mastitis geführt hat. Nach zwei Tagen versiegt die Milch in diesen Zitzen von selbst.
Die Welpen können ihre Temperatur bereits halten, trotzdem verlässt Angy das Wurflager immer noch nicht, höchstens um draussen schnell mal Luft zu schnappen.
Angy, die überhaupt keine Kuscheldecken mag und am liebsten neben ihrem Schlaflager auf dem harten Boden liegt und ihr Bettchen nur als Kopfkissen benützt liegt nun permanent auf dem Schaffell mit ihren Hundebabies auf die Sie mega stolz ist.

Pancho vom Reiat Zufriedene Bolonka-Welpen

Ein wenig Theorie ? Das Saugen an der Zitze wird „Lecksaugen“ genannt. Die Welpenzunge liegt eng an die Zitze angeschmiegt, wie eine Rinne. Sie drückt massierend die Milch aus! Anfangs, wenn der Welpe hungrig ist, beläuft sich die Zitzenmassage auf ca. 20 kleine Druckbewegungen pro Sekunde. Hat der Welpe einen gewissen Sättigungsgrad erreicht, wird er langsamer. Das Saugen ist mit dem Milchtritt der Vorderbeine als Massage der Milchdrüsen verbunden.


Kaum zu glauben, die kleinen Zwerge bewohnen nun schon zwei Wochen unser Schalfzimmer.
Da Angy rund um die Uhr ihre Welpen hegt und pflegt, sind die Kleinen kaum bemerkbar. Zufrieden nuggeln sie an den Zitzen, wenn sie satt sind fallen sie manchmal wie reife Kirschen von den Zitzen ab.

Ich empfinde immer wieder aufs Neue ein Staunen und Bewunderung über so kleine Wesen, über den perfekten Instinkt der Hündin, mit wieviel Hingabe sie sich um ihren Nachwuchs kümmert. Das wiederspiegelt sich in der Entwicklung und Zufriedenheit der Welepn. Der kleine Familie im Wurflager zuzuschauen erfüllt mich mit Harmonie und Glücksgefühl.

Pippo vom Reiat - 2 Wochen alt Die Zwerge haben weiterhin zugenommen und ihr Gewicht kann sich sehen lassen. Voran immer noch Pitschu der von mir den Kosenamen Buddha bekommen hat. Er schwingt ein richtiges Milchbäuchlein und scheint immer papp satt zu sein. Dicht an seinen Fersen kommt sein Bruder Pippo daher, mit ein wenig mehr Temperament als Pitschu. Pippo schupst schon mal ein Geschwisterchen weg um sich den betsen Platz zu verschaffen. Pitschu wird an jeder Zitze satt, er zeigt jetzt schon ein ganz gutmütiges Wesen und erinnert mich an einen Neufundländer in Miniformat.
Pancho ist bis jetzt der Kleinste der P-Babies. Er ist seiner Schwester Pamina sehr ähnlich, die nur 6 Gramm mehr auf die Waage bringt. Das kann sich im Lauf der Wochen aber alles noch ändern. Pamina ist die kleine Prinzessin, sie beschlagnahmt meistens die beste Zitze an der Milchbar, nach dem Motto: Ladys first.

Panscho Bolonka vom Reiat P-Wurf 2 Wochen alt Eigentlich hatte ich damit gerechnet das Pitschu als erster mich eines Tages anblinzeln würde. Es war aber Pancho der bereits am Mittwoch mich morgens angeschaut hat. Am Abend hat auch Pippo es gewagt seine Augen zu öffnen. Pitschu liess einen Tag länger auf das freudige Erreignis warten. So richtig aber doch nicht, vorab sollte ich mal nur angeblinzelt werden. Die kleine Prinzessin blieb noch einen Tag länger in ihrem Dornröschenschlaf und öffnete ihre Augen erst am Freitagabend. In den nächsten Tagen werden sich die Ohrkanäle öffnen. Ab dann werden die Welpen schnell mal neugierig und wollen in kleinen Schritte ihre neue Welt entdecken.

Ab Monatag werden die Welpen mit der Wurfkiste aus dem Schlafzimmer ausziehen.

Die dritte Lebenswoche hat begonnen und mit ihr den Auszug der Welpen aus dem Schlafzimmer. Der Umzug verfolgte Angy mit kritischem, wenn nicht vorwurfsvollen Blick.

Die Bewegung und Lautstärke in der Box hat deutlich zu genommen. Die Wahrnehmung der Welpen wird von Tag zu Tag größer. Sie orientieren sich jetzt auch schon nach oben, der Einstig in die Welpenbox musste mit einem weiteren Brettchen erhöht werden den Pippo und Pitschu versuchen sie bereits den Ausgang zu erklimmen.
Die Pedigure war bei den Kleinen Anfangs der Woche angesagt. Geduldig haben sie die Prozedur über sich ergehen lassen, das ganze wurde natürlich hautnah von Angy kontrolliert.

Ab Mittwoch wurde die Wurfbox geöffnet und mit einer Verlängerung versehen. Es schien als hätten die Kleinen auf diesen Augenblick gewartet. Ohne zu zögern traten alle, auf noch recht wackligen Beinchen, ihre erste Entdeckungsreise an.

Die Hitze hat den Welpen und Angy am Mittwoch und Donnerstag ziemlich zugesetzt. Angy hatte während zwei Tage einen kleinen Milchstau. Die Welpen wurden an den Zitzen unruhig weil da nicht wie üblich die Milch floss. Die Folge: 4 kleine Welpen die lautstark protestierten und ihren Hunger bekannt gaben.
So musste ich mit dem Schoppen zufüttern, was nicht bei allen so auf Anhieb geklappt hat, das muss ja schliesslich auch geübt werden. Pancho und Pippo mochten lieber den grossen und Pamina den kleinsten Nippel. Pitschu konnte sich mit keinem Nippel anfreunden und liess sich die Milch lieber bequem mit Pipette einträufeln.
Angy bekam im Stundentakt Welpenmilch und Globuli zum Anregen des Milchflusses. Ab Donnerstag Abend war wieder alles normal, zufriedene und satte Welpen und eine glückliches Hundemami, die durch ihre kleinen Schreihälse selber verunsichert gewesen war.
Da wurde ich mir so richtig bewusst wie glücklich und dankbar ich sein darf, das ich bis anhin noch nie Welpen von Hand aufziehen musste.

Die P-Babies haben in der Zwischenzeit ihre künftigen Besitzer kennen gelernt, ausser Pippo der aber dafür einen persönlich adressierter Brief von seinen künftigen Besitzer erhalten hat.
Angy ist zwar sehr stolz ihre Hundekinder Besucher zu zeigen, bewacht aber mit Argusauge jede Tätigkeit und hat es doch lieber wenn man ihre Welpen nur anschaut. Sie zeigt bei diesem Wurf einen sehr starken Beschützerinstinkt.
Erst seit gestern durfte Tante Malou zum ersten Mal ihre Babies abschlabbern und heute wurde Momo sogar für einen Moment im Wurflager gedultet.

Bolonka Welpen-Schnäuzchen

Bis anhin war die Mama die Nr.1 im Leben der Zwerge. Ab der 4.Woche nehmen die Kleinen neugierig Anteil an ihren Wurfgeschwister und an allem was ausserhalb der Wurfkiste zu erkunden ist. Sie horchen auf die verschiedenen Geräusche und erkennen bereits meine Stimme. So werden sie auch gleich wach wenn ich sie anspreche und tapsen freudig entgegen.

Der Welpe macht ab jetzt Erfahrungen, die wichtig für sein späteres, stressloses Zurechtkommen in unserer Welt sind. Natürlich lernt er sein Leben lang. Wir können ihm aber durch die richtige Förderung einiges erleichtern.

Die Babies sind jetzt deutlich mobiler und laufen auf ihren 4 Beinchen, nur manchmal schwanken und stolpern sie noch. Um schneller ans Ziel zu kommen oder beim Versuch über die Verlängerung zu klettern, nimmt man auch gerne einen Purzelbaum in Kauf.
Diese Woche haben sie ihre Stimmbänder trainiert. Es wird um die Wette geknurrt und gebellt, da ist man erstaunt was für Laute die Zwerge von sich geben können, wobei das Knurren wie das Gurren in einem Taubenschlag klingt. Speziell Pamina kann aus dem Nichts heraus ganz schön laut bellen und erschrickt dabei manchmal selber über sich.

Auch wenn sich Angy nun ab und zu von ihren Welpen entfernt, so liegt sie immer noch mit wachsamen und beschützendem Blick in ihrer Nähe. Überhaupt hat sie einen ganz schön anstrengenden Job. 4 trampelnde, strampelnde, wühlende und saugende, nimmersatte Hundebabies zu versorgen bedarf viel Energie.
Und wenn sie sich dann eine Pause gönnt, schafft es ein Pippo über die Wurfkistenverlängerung zu klettern um neugierig das Weite zu erkunden. Verzweifelt und ratlos wie sie nun ihren Sohnemann wieder zu den andern Geschwister befördern könnte hat sie mich um Hilfe geholt.

Bolonka Welpe Pamina vom Reiat 4.Woche Eigentlich war geplant das die Welpen erst am Wochenende ihr neues Domizil im Wohnzimmergehege beziehen sollten. Da kam aber Plan-B zum Einsatz. Die Zwerge waren über diese Erneuerung hell begeistert. Pamina und Pancho zeigten sich hocherfreut, waren übermütig und richtig lustig drauf.

Neben der wöchentlichen Krallenschneiden war es auch an der Zeit die Welpen und die Mama zu entwurmen. Tapfer haben die Kleinen die Paste geschluckt und auch gut vertragen.

Unser Pitschu hat von seinem künftigen Besitzer einen neuen Namen erhalten, behält aber zugleich auch noch seinen Geburtsname. Er heisst nun Plinius-Pitschu vom Reiat.

Ab jetzt dürfen die Kleinen nach draussen, sobald sich das Wetter erholt und es warm genug ist.

Pippo vom Reiat 5.WocheIn dieser Woche standen die P-Babies ganz schön im Rampenlicht. Die Zwerge wurden alle von ihren künftigen Menscheneltern besucht, geknuddelt, gefüttert und liebkost. Ebenso Besuch von Freunde und Familie haben der Sozialisierung der Welpen beigetragen, so zeigen sie sich bereits sehr kontaktfreudig und sind menschenbezogen.
Für die rechtzeitige Aktualisierung der HP blieb mir allerdings keine Zeit.

Die Zwerge durften nun ihre Näschen im Garten erproben und ihr erstes Aussengehege erkunden. Ohne Scheu wurde gleich alles inspiziert, inkl. die Schale Wasser die als Wasserbädli dient.

Unsere kleine Pamina hat die Nase ganz vorn und hat ihre Brüder im Griff. Zusammen mit Pippo ist sie besonders stark. Sie hat in dieser Woche als erste die ersten Zähnchen bekommen und möchte sie am liebsten an meinen Finger erproben.

Pippo zeigt viel Persönlichkeit und hat jetzt schon seine "Mödelis". Er versteckt sich gerne unter Decken, sodass er mir bereits einige Schrecken eingejagt hat, weil ich nur noch drei Welpen im Gehege sehen konnte. Er hat seine Lieblingsplätze und Gewohnheiten die bereits stark geprägt sind.

Pancho ist mein kleiner feinfühliger Schnüggel. Sehr lieblich mit einem als kleinster des Quartetts erstaunlichen Appetit.

Pitschu (Plinius), nach wie vor gemütlich und unkompliziert dient gerne Pamina als Kopfkissen und bietet ihr seinen Schutz an. Auch er ist nun stolz auf seinen ersten Zahn.

Mahlzeit - P-Wurf Bolonka vom Reiat Obschon der Aktionsradius der Welpen sich erweitert hat, schlafen sie noch sehr viel. Die neuen Reize müssen ja verarbeitet werden, dazu benötigen sie viel Ruhe und Schlaf.
So fielen sie am Sonntag, nachdem ein heftigen Gewitter mit Hagel über Stetten zog, in einen tiefen Schlaf. Das Gewitter kam sehr schnell sodass die Zwerge ihre erste Begegnung und Erfahrung mit Regen gemacht haben.

Das Zufüttern klappt ganz gut, beim Welpenbrei muss noch nachgeholfen werden, hingegen gelangtdas das aufgeweichte Welpenfutter und Tartar ohne Hilfe in die hungrigen Mäulchen und wird auch bestens vertragen.

Die P-Babies sind einfach allerliebst, machen mega Fortschritte und zeigen sich sehr harmonisch.
Sie freuen sich über jede kleinste Aufmerksamkeit und geniessen es geknuddelt und liebkost zu werden.
Angy ist nach wie vor eine super Hundemama, ihre Milchproduktion lässt nicht nach, aber so langsam weist sie ihre Welpen ab wenn sie ständig an der Milchbar hängen. Ihr Knurren macht den kleinen Racker allerdings keinen grossen Eindruck. Besonders Pippo der ohnehin kugelrund ist lässt sich nicht so schnell einschüchtern.

Welpenspielplatz im GartenDiese Woche war kein Besuch angesagt aber dafür viel Action für die Welpen. Im Garten gab es viel neues zu entdecken und zu erproben. Das fällt den P-Babies auch gar nicht schwer, alle zeigen sich neugierig, mutig und offen für alles Neue.
Erstaunlich ist ihre bereits sehr fortgeschrittenes Körpergefühl und die Koordination der Hinterläufe.

Ihre erste und kurze Autofahrt in Begleitung von Mama Angy haben sie gut gemeistert. Ab nächster Woche werden die kleinen Racker öfters das Autofahren üben, jeweils gleich mit einem kleinen Ausflug, um den Horizont ihrer noch kleinen Welt zu erweitern.

Bolonka-Bienchen vom Reiat

Angy lässt es nun so langsam zu das auch die Bolonkas zu den Welpen dürfen, sofern keine Kausachen oder Futter im Gehege ist. Tante Malou hat dieses Privileg ja schon länger. Eli behandelt und schaut die Zwergli von oben herab an....endlich ist sie nicht mehr die Kleinste im Rudel. Pippo findet Malou besonders spannend, überschreitet auch mal seine Kompetenz und musste die erste Zurechtweisung erfahren.

Pamina ist so sozial veranlagt das sie bereit war den Trinknapf mit einer Biene zu teilen. So lieb war die Biene aber nicht und hat Paminchen gestochen. Der Stachel steckte direkt neben der Nase und konnte gut entfernt werden. Für meine Zuckerschnute war die Welt nicht mehr in Ordnung, bestimmt war es für sie auch schmerzhaft. Mama Angy die ihre kleine die Nase ablecken und trösten wollte hatte bei Pamina kein Erfolg. Notfalltropfen und Kuscheln halfen aber schnell, sodass die Kleine nach einer Stunde tiefen Schlaf das ganze vergessen und überstanden hatte.

Ein tolle Woche liegt wieder hinter uns... Wir haben ja sooo viel erlebt.

Bolonka Welpe vom Reiat - 7. Woche Ja, die Babies haben sich in dieser Woche zu kleinen tollpatschigen Hunde entpuppt.
Die ganze Woche hatten wir schönes Wetter, sodass die Zwerge sich im Garten austoben konnten. Ein paar Gewitter die über Stetten zum teil heftig zogen, konnten die Spielfreude der P's nicht trüben.
Das "Nass" von Unten kennen sie vom Planschbecken, so war es für sie ganz ok auch mal ein wenig nass von Oben zu erleben.

Der Auslauf im Garten wird immer grösser, entsprechen die Entdeckungsfreude der neuen Spielgeräte für die Welpen.
Dem Treiben der kleinen Racker könnte man stundenlang zuschauen. Zum Glück schlafen sie auch noch viel, sonst würde noch mehr liegenbleiben und die Blicke meines Rudels würden sagen: Hallo wir sind auch noch da!

Bolonka Pancho vom Reiat 7.Woche Alle Welpen durften sich über den Besuch ihrer künftigen Frauchen und Herrchen freuen...ausser Pancho, weil seine Familie in Holland im Urlaub sind.
Vier schwarze Bolonka-Welpen voneinander zu unterscheiden ist für die Besucher gar nicht so einfach. So entstehen lustige Situationen: der vermeintliche Wollknäuel wird geknuddelt bis sich herausstellt das es doch nicht der eigene ist.
Da alle sehr menschenbezogen sind freuen sich alle über jegliche Streicheleinheiten und Aufmerksamkeiten.
Pancho hat von seiner Familie einen neuen Rufnamen erhalten. Er wird in seinem künftigen Zuhause auf den Namen Piet hören. Seinen Geburtsname behält er trotzdem. Sein ganzer Name lautet nun: Pancho-Piet vom Reiat.

Das Autofahren klappt immer noch sehr gut, kein Spuken und Jammern. Da bin ich sehr froh, denn ich habe es bei Welpen schon anders erlebt.Diese Woche durften die kleinen Fellnasen auf Entdeckung von Wald und Wiesen. Natürlich immer in Begleitung von Mama Angy und der Bolonkabande. Am liebsten orientieren sich die kleinen Racker an der grossen Tante Malou, die ab und zu auch dabei ist. Malou wird ausserdem im Garten gerne herausgefordert. Sich unter ihren Beine zu verstecken und dabei an den langen Haaren zu zupfen macht riesig Spass.Wenn es Malou zu bunt wird, ertönt ein tiefen und lautes Knurr-Bellen, was besonders Pitschu und Pamina keinen grossen Eindruck macht.Ja, ab jetzt fängt die Erziehung der Welpen von Mama Angy an.

Auch das Wohnzimmer und Küche haben die Welpen als Spielplatz erkoren. Seitdem wird abends rebelliert wenn sie ins Wohnzimmergehege eingesperrt werden.
Wie kleine Wölfe wird jeweils gerufen und gejammert, da müssen wir aber durch. Nach einer Weile merken sie das sie damit keinen Erfolg haben und ergeben sich zufrieden ihrer kleinen Welt.

Es kommt mir nicht so vor als wären schon 2 ganze Monate vergangen, seitdem uns Angy die 4 bezaubernden kleinen Geschöpfe geschenkt hat... Zum Glück bleibt mir noch zwei Wochen mit den Rabauken, die ich nochmal in vollen Zügen genießen werde. :-)

Diese Woche hat es teils geregnet, aber das hat den Welpen nichts ausgemacht. Das Welpenzimmer wurde somit auch mal genützt. Mit dem direkten Ausgang ins Gehe konnten die kleinen Racker nach Lust und Laune ihre Näschen an die frische Luft setzten und mit den Regentropfen tanzen.
Morgens toben sie auch gerne im ganzen Wohnbereich herum. Mit Mama Angy, die nun sehr viel mit ihren Welpen spielt, ist das Verfolgungsspiel um und unter die Polstermöbel zu springen ihr Lieblingsspiel geworden.
Wenn Pippo mit seinem Grössenwahn so weiter macht wird er bis in einer Woche nicht mehr unter die Polster passen!

Bolonka Pamina und Momo im Wald Damit das Autofahren weiterhin für die Welpen positiv verknüpft bleibt, durften sie auch diese Woche neue Flecken Erde kenen lernen und unsicher machen.
Die kurzen Spaziergänge mit den Welpen ist einfach köstlich, wobei man immer aufpassen muss das nicht eines unter die Füsse gerät. Pancho bildet meistens das Schlusslicht, denn er kann sich am Wegrand beim Erkunden und Schnüffeln ganz vertiefen und dabei den Anschluss der Geschwister verpassen. Da Tante Shila ebenso immer das Schlusslicht des Rudels bildet wird er jeweils von Tantchen wieder zum Rudel geführt.
Beim Waldspaziergang gerieten die kleinen Racker ganz aus dem Häuschen. Das schon sehr gut entwickelte Körpergefühl und Koordination der Kleinen hält sie von Kletterpartien auf Holzstämme nicht ab, so folgen sie den Bolonka-Tanten auch auf hochgeschichteten Stämme. Da die Welpen in diesem Alter die Höhe noch nicht einschätzten können, würden sie runterspringen wenn man sie nicht schnell genug wieder auf den Boden setzt.

Bolonkawelpen Kampf um ein Hänchenhals Das Fotographieren wird immer schwieriger. Hat man eine Fellnase im Objektiv erfasst, ist es bis zum Auslösen des Fotos wieder aus dem Blickfeld verschwunden, oder küsst bereits das Objektiv.
Diese Woche ein Gruppenfoto zu machen scheiterte in einem chaotischen Woolknäuel-Gewusel, bei dem nie das ganze Kleeblatt einen Augenblick lang still halten konnten und noch weniger das alle zur gleichen Zeit in die Kamera geschaut hätten.

Pamina liebt Bienen oder Bienen lieben Pamina...! Die kleine Zuckerschnute wurde zum 2.Mal gestochen. Dieses Mal war das Jammern dank Notfalltropfen und Trösten schnell versiegt. Überhaupt scheint Paminchen gefährlich zu leben, wenn eines der Welpen in Notlage gerät, so ist es immer die kleine Prinzessin.
So eine Situation hat sie auch diese Woche wieder geschafft, indem sie ihren Kopf durch die Gitterstäbe gezwängt hat aber nicht mehr zurück ziehen konnte. Wie sie das überhaupt geschafft hat ist fast unerklärlich...das war ganze Arbeit. Ihr Schreien war vermutlich im ganzen Quartier nicht zu überhören. Sie aus dieser Situation zu befreien war gar nicht so einfach.

Pippo ist ruhiger geworden, manchmal schon fast besonnen und vor allem hat er sich zum Schmusebär entwickelt. Seine Wonne-Grunslaute sind köstlich.
Pippo hat auch einen Grössenwahn....hat er doch diese Woche die 2kg Marke erreicht. Aus Pippo wird kein Bolonka, sondern ein Neufundländer im Taschenformat.

Pancho ist und bleibt wie wir ihn bis anhin kennen. Mal gaaanz anschmiegsam, dann wild und verspielt bis hin zu verträumt. Pancho schläft am meisten und verzieht sich dabei gerne an einen kuscheligen Ort oder ins Hundehäuschen.

Pitschu, alias Plinius, der bei der Geburt der Grösste war ist nun der Zweitkleinste. Er hat ja keine Zeit zum Wachsen mehr, zu spannend ist seine kleine Welt geworden. Aus Plinius hat sich ein kleiner Fratz und allerliebste Knutschkugel entwickelt, indem viel schlummernder Schalch zu stecken scheint.

Für die nächste Woche ist der Tierarztbesuch geplant. Die Welpen werden am Mittwoch gechipt und geimpft.

Das war eine ereignisreiche Woche....zum Schreiben blieb keine Zeit. Die Woche begann mit einem Besuch von Pitschus Menscheneltern. Onkel Orel (Balu) mit Frauchen und Herrchen waren auch dabei, denn Pitschu und Orel werden Nachbarn sein sodass die beiden bestimmt viel Zeit zusammen verbringen werden.

Am Donnerstag wurden die Zwerge mit Mama Angy bereits um halb acht ins Auto verfrachtet, denn der TA Termin zum Chipen und Impfen stand auf dem Terminkalender. Als hätten die Kleinen geahnt was ihnen bevorsteht verlief die Fahrt alles andere als ruhig. Es klang wie ein Transport von kleinen Wölfe. Angy die sich bei TA-Besuche als kleine Memme gibt hat die Welpen vermutlich gewarnt und ihnen Ungutes in die Lauscher geflüstert.
In der Arztpraxis war die Neugier gross und wie die Kontaktaufnahme freudig. Über den weiteren Verlauf muss ich nichts erwähnen....das Video sagt mehr aus als Worte.
Die der Heimfahrt verlief ganz ruhig und Zuhause haben die Zwerge im Welpenzimmer lange geschlafen.
Alle vier haben die Impfung gut vertragen, am spähten Nachmittag waren sie im Garten wieder munter und aktiv als wäre nichts geschehen.

Dieses Jahr haben es die Wespen und Bienen auf die Welpen abgesehen. Pitschu wurde von einer Wespe am vorderen Pfötchen gestochen....er verstand die Welt nicht mehr. Da war viel Trost angesagt, die Pfote war auch ein wenig geschwollen aber auch er hat keine allergische Reaktion gezeigt.

Am Samstag durften die Wuffs den Rhein kennen lernen. Bei der Expedition hat mich Monika mit Oona begleitet. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Hilfe die kleine Bande unter Kontrolle zu halten. Oona, die Tochter von Momo ist genauso eine Wasserratte wie die Mama. Die beiden haben den Welpen das Apportieren von Stöcklein aus dem Wasser vorgemacht.
Um zum Rheinufer zu gelangen mussten wir zuvor ein Stück durch den Wald gehen.
Das wir an einem Samstag badefreudige Familien und Hundehalter antreffen sollten war ziemlich klar. Das sich die Welpen aber über jede Begegnungen so freudig zeigen sollten...mit dem haben wir nicht gerechnet. Wir hatten die grösste Mühe den kurzen Weg zu schaffen und mussten aufpassen das nicht eines der Zwerge in eine Badetasche verschwand.
Alle haben irgendwann dann doch nasse Pfoten gehabt. Die vielen Eindrücke am Land und auf Wasser und die neuen Gerüche war für die Welpen höchst spannend. Bald waren sie alle müde sodass wir den Weg zum Auto zurück die nassen Fellnasen tragen mussten. Pamina und Pancho waren schon freiwillig im Rucksack gelandet und schliefen tief und fest.

Abends wurden dieWelpen dann gebürstet und für die Wurfabnahme am nächsten Tag zurecht gemacht. Sie liessen sich die Augen und Pfotenhaare problemlos schneiden, vermutlich noch ein bisschen benommen vom anstrengenden Nachmittag. Bei der Wurfabnahme haben sich die kleinen Racker von der liebsten Seite gezeigt. Besonders Pippo hat sich als kleiner Charmeur gezeigt und die Zuchtwartin in seinen Bann gezogen.
Sogar Paminchen liess sich von allen Seiten begutachten und vergass für einen Moment ihr lebhaftes Temperament.
Die Zuchtwartin war mit dem P-Wurf sehr zufrieden und hat Angy zu dem tollen Wurf gratuliert.

Als Abschluss der Woche sollte noch ein Video entstehen wenn nicht Frauchen die SD-Karte der Kamera verlegt hätte! Hoffentlich taucht sie noch auf.

Nun ist die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen. Bereits Moregne verlässt uns das erste Welpli. Gerne würde ich das Rad nochmals zurückdrehen, denn viel zu schnell vergingen die Wochen mit den P-Babies.

Mit feuchten Augen fing die Woche an, denn der grosse Tag für Pitschu war gekommen. Mein kleiner Schnüggel durfte ein wenig früher ausziehen, zu Ehren und als grösste Geburtstagsgeschenke für sein Herrchen der einen runden Geburtstag feiern durfte. Die Vorfreude von Antonio war schon fast ansteckend und so verlief der Abschied mit einem weinenden aber auch lächelnden Auge.

Angy nahm die Veränderung sehr wohl war. Von dem Tag an verliess sie ihre Welpen nicht mehr, sogar für Spaziergänge musste man sie schon fast zwingen.

Leider war das Wetter ab Dienstag bis Freitag nicht mehr so toll. Wenigstens wurde das Welpenzimmer in diesen Tagen teilweise auch mal genutzt.
Am Liebsten wurde aber das Wohnzimmer unsicher gemacht, da flog auch mal eine Blumenvase mit Sonnenblumen um. Eine Verfolgungsjagd mit einer Blume war eine lustige und spannende Abwechslung zu den bekannten Spielsachen.
Trotz Regenschauer verschwanden sie immer wieder in den Garten um ihren unermüdlichen Bewegungs- und Spieldrang zu befriedigen.

In dieser letzten Woche waren die Welpen tags stubenrein, auch nachts wurde nur noch auf die "Hundeklos" gemacht. Ich bin richtig stolz auf meine süssen Wuffs.

Am Freitag stand das Köfferchen von Pippo gepackt und bereit.
Ein letztes Mal auf die Waage....jetzt bestehen keine Zweifel mehr...Pippo ist ein Bolonka-Neufundländer im Taschenformat ? ! Mit 2460 Gramm hat er vermutlich ein Rekordgewicht erreicht, das ihn in die Bolonka-Zuchtgeschichte berühmt machen wird.
Seine Menschenelter kamen pünktlich voller Vorfreude um ihren kleinen Bär zu empfangen.
Wie bei Pitschu viel mir der Abschied nicht leicht, aber im wissen das Pippo ein liebevolles Zuhause und spannendes Hundeleben erwartet freue ich mich ganz besonders für ihn.  Ich werde seine kleinen Wonne-Grunslaute die er von sich gab wenn man ihn liebkoste bestimmt noch eine Weile vermissen. 

Am Samstag hatten wir wieder schönes Wetter sodass Pancho und Pamina ausgiebig im Garten spielen konnten.
Als hätten Pamina und Pancho geahnt das es ihre letzte Nacht in ihrem Geburtshaus sein sollte, wollten die beiden am Abend nicht zur Ruhe kommen. Bis halb elf waren sie mit Mama Angy aktiv bis sie totmüde umfielen.

Am Sonntag erschien um 11 Uhr Panchos Familie mit Eisha. Alle ganz aufgeregt und voller Erwartung ihren neuen Familienzuwachs in die Arme zu schliessen.
Eisha (eine Tochter von Shila) muss sich erst an ihren neuen Spielkameraden gewöhnen, bis jetzt war sie nämlich die Prinzessin der Familie.

Am Nachmittag wurde Paminchen abgeholt. Auf diesen Tag haben sich Doris und Pascal riesig gefreut, Paminas Frauchen strahlend wie ein Glückskäfer.

Der vorwurfsvolle Blick von Angy als nun auch Pamina weg war werde ich wohl nie vergessen. Sie hat die Welt nicht mehr ganz verstanden.
Nicht mal ein grosser Fleischknochen konnte sie begeistern. Am nächsten Tag als ich den Welpenspielplatz im Garten wegräumte sah sie mir traurig zu und für Angy noch nie da gewesen hat sie den ganzen Tag nichts gefressen.

Man sagt das Hunde im Hier und Jetzt leben....mag sein aber Angy wollte am ersten Tag ohne Welpen noch im Gestern weilen. Erst am Dienstag taute sie so langsam wieder auf.

Damit schliesst sich das Tagebuch der P-Babies.
Zurückblickend auf die letzten Wochen, kann ich sagen das es eine wunderschöne Zeit mit den Welpen war. Das ich stolz auf Mama Angy bin, sie hat alles toll gemeistert, stolz auf die Welpen, sie haben sich sehr gut entwickelt, sie sind aufmerksam, lieb und sehr verschmust. Jeder hat persönliche Chararkterzüge entwickelt, und jeder verzaubert auf eine andere Art und Weise.

Gewichtsentwicklung der Welpen

Woche Datum Gramm
Geburt  04.06.17 190
1 11.06.17 334
2 18.06.17 410 
3 25.06.17 580 
4 02.07.18  662 
5 09.07.18  840 
6 16.07.18  1040 
7 23.07.18  1200 
8 30.07.18  1340 
9 06.08.18  1460 
10 13.08.18  1570 
Woche Datum Gramm
Geburt  04.06.17 206
1 11.06.17 384
2 18.06.17 546 
3 25.06.17 742 
4 02.07.18  864 
5 09.07.18  1120 
6 16.07.18  1440 
7 23.07.18  1690 
8 30.07.18  1850 
9 06.08.18  2040 
10 13.08.18  2460 
Woche Datum Gramm
Geburt  04.06.17 214
1 11.06.17 406
2 18.06.17 562 
3 25.06.17 748 
4 02.07.18  864 
5 09.07.18  1010
6 16.07.18  1190 
7 23.07.18  1340
8 30.07.18  1460 
9 06.08.18  1570 
10 13.08.18  1650 
Woche Datum Gramm
Geburt  04.06.17 160
1 11.06.17 302
2 18.06.17 416 
3 25.06.17 636 
4 02.07.18  756 
5 09.07.18  942
6 16.07.18  1170 
7 23.07.18  1370
8 30.07.18  1530 
9 06.08.18  1660 
10 13.08.18  1720 

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